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Kulturelle Ressourcen. Teil 1: Medien und Lesekompetenz nach PISA.

Abstract

Bachmairs Essay widmet sich diskontinuierlichen Textformen wie z.B. Tabellen, Diagrammen und Grafiken, die im Fernsehen und Internet häufig vorkommen. Die PISA-Studie berücksichtigt solche Textgattungen bei der Bestimmung von Lesekompetenz. Bachmair plädiert dafür, diese Textformen, die in unserer vom Buchtext geprägten Kultur wenig geschätzt werden, didaktisch ernst zu nehmen und in den Lesekatalog der Schulen aufzunehmen. Zusätzlich müsste untersucht werden, in welchen Handlungsmustern des Alltagslebens Lesekompetenz entwickelt wird. Der zweite Teil des Artikels kann hier abgerufen werden.
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Bachmair, Ben

Ben Bachmair, geb. 1943, studierte Pädagogik, Psychologie und Physiologie in München und Erlangen, wo er 1969 zum Dr. phil. promovierte. Seit 1978 ist er Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Kassel. Veröffentlichungen: "Media, Culture and Social Worlds" (2002), "Abenteuer Fernsehen. Ein Begleitbuch für Eltern" (2001), "Fernsehkultur. Subjektivität in einer Welt bewegter Bilder" (1996).