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Eduard Mörike: „Septembermorgen“. Sehnsucht in der Kunst – Die Kunst der Sehnsucht.

Abstract

Jobst analysiert und interpretiert Eduard Mörikes „Septembermorgen“. In seiner recht subjektiven Deutung geht er vor allem darauf ein, mit welchen sprachlichen Mitteln Mörike dieses „Gedicht über Sehnsucht“ gestaltet.
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Jobst, Manfred

Manfred Jobst, geb. 1942, ist Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gymnasium. Zusätzlich machte er eine Ausbildung zum Gestaltpädagogen am "Fritz Perls Institut für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung" (FPI).

Mörike, Eduard

Eduard Mörike wurde 1804 in Ludwigsburg geboren. In den Jahren 1822–1826 studierte er Theologie in Tübingen, danach folgte eine fast achtjährige Vikariatszeit an verschiedenen Orten. Die ersten veröffentlichten Gedichte erschienen 1828/29 in Cottas „Morgenblatt für gebildete Stände“. Nach dem misslungenen Versuch, sich als freier Schriftsteller eine Existenz aufzubauen, kehrte Mörike 1829 in den Vikariatsdienst zurück. 1832 erschien die erste Fassung des Romans „Maler Nolten“. Von 1834 bis 1843 übte Mörike den Beruf des Pfarrers aus. Mit dem vorzeitigen Ruhestand auf eigenen Antrag hatte er sich endgültig für eine freie schriftstellerische Tätigkeit entschieden. Daneben arbeitete der Dichter als Herausgeber von Gedicht- und Novellensammlungen sowie als Übersetzer altgriechischer Lyrik. Eine erste Gesamtausgabe seiner Gedichte erschien 1838. Zu Mörikes bekanntesten Werken zählt die Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ (1856). Eduard Mörike starb am 4. Juni 1875 in Stuttgart.