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„Die Frau vom Checkpoint Charlie“ – Von der Realität über den Roman zum Film

Romanvorlage von Ines Veith

Geschichte erleben und mitfühlen

Fast 250 Schülerinnen und Schüler verfolgten am 2. Februar 2010 die Präsentation des Filmes Die Frau vom Checkpoint Charly im Kino GLORIA in Stuttgart. Wegen des großen Besucherandranges musste die Veranstaltung kurzfristig dorthin verlegt werden.

Im Anschluss an die Vorführung berichteten die Drehbuchautorin Ines Veith und die Zeitzeugin Jutta Fleck über ihre persönliche Verbundenheit mit dem Film und gingen offen auf Fragen der Jugendlichen ein.

Wo mischen sich Realität und Fiktion? Wie wird die wahre Begebenheit im Buch literarisch umgesetzt? Welche Intention wird verfolgt und mit welchen drehbuchgestalterischen, schauspielerischen und kameratechnischen Mitteln inszeniert? Darum ging es in dieser Veranstaltung.

 

 

Unsere Videos von Josef Neuberger führen Sie mitten in die Begegnungen der Schülerinnen und Schüler mit Ines Veith und Jutta Fleck:

 

Teil 1: Erfahrungsberichte von Frau Veith und Frau Fleck

 

Teil 2: Fragen aus dem Publikum  

 

Es moderierte Johannes Gienger, Leiter des Stadtmedienzentrums Stuttgart.

 

Info zum Film Die Frau vom Checkpoint Charly

Deutschland 2007, zweiteiliger Spielfilm (182 Minuten)

Regie: Miguel Alexandre

Fächer: Deutsch, Ethik, Geschichte

Themen: Friedliche Revolution, DDR, Zivilcourage, Menschenrechte

 

Im Zentrum der Geschichte steht der verzweifelte Kampf einer Mutter um ihre Töchter in der DDR der 80er-Jahre: Wegen ihres Fluchtversuchs wurde sie von den DDR-Behörden inhaftiert. Als sie schließlich vom Westen „freigekauft“ wurde und in die BRD ausreisen konnte, steigerte sich das Drama: Ihre beiden Töchter mussten im Osten bleiben und kamen in ein Heim. Die Mutter versuchte alles Mögliche, schrieb Bittschriften und trat in den Hungerstreik. Bei Wind und Wetter stand sie mit einem Plakat am Checkpoint Charlie: „Gebt mir meine Kinder zurück!“ lautete ihr öffentlicher Protest. Mehrere Jahre vergingen, bis sie endlich ihre Töchter wieder in die Arme schließen konnte.

Die Erlebnisse von Jutta Fleck, geborene Gallus – im Film die Hauptperson namens Sara Bender – werden von der Schauspielerin Veronica Ferres ergreifend in Szene gesetzt.

 

Kontakt für weitere Anfragen:

Johannes Gienger,  gienger[at]lmz-bw.de
Tel. 0711 2850-842, Fax: 0711 2850-781