Praxistipps, Unterrichtsideen
Hier sammeln wir Tipps und Vorschläge für die Gestaltung des Unterrichts und schulischer Erkundungen mithilfe ganz unterschiedlicher Medien. Auch Ihre Vorschläge sind willkommen. Schicken Sie uns eine Beschreibung der Unterrichtsidee oder einen kleinen Film, und wir stellen Ihren Vorschlag auf dieser Homepage ein. Die Ideen sollten leicht bzw. ohne Aufwand nachvollziehbar sein.
Anregungen finden Sie auch unter unserem Menüpunkt
Downloads SMZ-Kursmaterial.
Ansprechpartner:
OStR Johannes Gienger,
E-Mail, Telefon: 0711 / 2850-842
Die Filme starten durch Klick auf das jeweilige Bild.
Trickfilme in Klasse 1: Einfach gemacht – mit großer Wirkung!
Innerhalb eines Medienbildungsprojektes erstellte Susanne Zeltwanger, Mitarbeiterin des SMZ, unter anderem mit allen ersten Klassen der Altenburgschule Stuttgart kleine Trickfilme.
Die Schülerinnen und Schüler einer kompletten Schulklasse gestalteten Figuren zu einem Thema für einen Trickfilm und bewegten diese selbst in der Trickbox des SMZ. Die eigentliche Trickfilmarbeit fand innerhalb einer Doppelstunde in der Altenburgschule statt. Die Kinder bekamen so ein Gespür für die Entstehung eines Trickfilms und produzierten lebhafte und kreative Ergebnisse.
Fußball: Insekten:
Jahreszeitentanz: Tierparty:
Weltraumtanz: Zirkusdisco:
„Wimmelfilme“
„Wir möchten mit unseren 25 Kindern der 3. und 4. Klasse etwas mit Film machen, kennen uns aber nicht so gut aus, haben keine Technik und in der Woche auch nur 45 Minuten Zeit.“ Diese Anfrage zweier Lehrerinnen der Grundschule Obertürkheim erreichte das Stadtmedienzentrum Stuttgart. Aufgrund der eingeschränkten Zeit entschied man sich, den Kindern verschiedene Einblicke in den Trickfilm zu geben. Nach einer Einführungsstunde mit Daumenkinobasteln wurden in der nächsten Stunde die Figuren zum Thema Weltraum und Wiese gebastelt. In zwei weiteren Schulstunden bewegten die Kinder ihre Figuren mit der Trickbox. Jedes Kind hatte die Möglichkeit, seine Figur zu bewegen und konnte auch mal den Auslöser drücken. So entstanden die beiden folgenden Wimmeltrickfilme.
Weltraumgewimmel: Wiesengewimmel:
Legetrickfilm
Ein Legetrickfilm ist einfach zu erstellen, vielseitig und macht Spaß. Zusätzlich lernen die Kinder aktiv den Umgang mit Kamera und Computer. Das Produktions-Ergebnis sind Mini-Trickfilme, die die Kinder selbst erstellt haben. Legetrickfilme sind einfach produziert mit der Trickbox des Stadtmedienzentrums Stuttgart und der kostenlosen Software Monkey Jam, die die Kinder selber bedienen können.
PRAXISTIPPS, von Susanne Zeltwanger:
Mit diesem „Wimmelfilm“ kann auf einfache Weise mit mehreren Kindern ein Legetrickfilm erstellt werden. Das Thema kann beliebig gewählt werden, z.B. Wiese, Weltall, Meer usw. Jedes Kind gestaltet eine Figur und ist für die Bewegung dieser Figur verantwortlich. Selbstverständlich darf auch noch ein Hintergrund zum jeweiligen Thema gestaltet werden. Jedes Kind platziert ihre Figur auf dem Hintergrund – alle Hände aus dem Bild – Foto – jedes Kind bewegt seine Figur – alle Hände weg – Foto usw.
Geometrische Formen im Trickfilm
Geometrie einmal anders: Kinder gestalten mit geometrischen Formen einen einfachen Trickfilm.
Im vorhandenen Beispiel wurden 8 Dreiecke ausgeschnitten, welche sich im Legetrickfilm zu verschiedenen Formen zusammenfinden. Die Kinder erleben aktiv und kreativ die Formenvielfalt von Dreiecken. Sie schneiden selbst die Dreiecke und bewegen sie einzeln zu weiteren Formen.
Buchstaben und Wörter im Trickfilm
Bewegte Buchstaben machen Spaß! Kinder schreiben und gestalten Buchstaben, die im Legetrickfilm bewegt werden und Wörter bilden. Diese Art der Lese- und Schreibförderung belebt den Unterricht und bietet gleichzeitig einen aktiven und produktiven Umgang mit Medien.
Unterrichtsideen für die Grundschule: „Europoly”
„Europoly” ist ein Lernspiel der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), das in der 3. oder 4. Klasse der Grundschule gespielt werden kann. Die Schüler/innen lernen dabei spielerisch Europa und viel Wissenswertes kennen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der LpB, Außenstelle Heidelberg:
Sprechendes Bild:
Panoramabild zur
Geschichte der Staufer
(Ausschnitt)
Die
Vertonung des Panoramabildes zur Geschichte der Staufer
eignet sich für den Geschichtsunterricht und wurde bereits mit drei Stuttgarter Schulklassen (Heidehof-Gymnasium, Geschwister-Scholl-Gymnasium) erprobt.
Das Panoramabild (Original im Kloster Lorch, 30 m lang und ca. 4 m hoch) liegt als Bild in drei verschiedenen Qualitäten (als JPG) mit Erläuterungen zum Download auf SESAM vor. Es schildert in prachtvollen Farben szenenhaft die Geschichte der Staufer von den Anfängen bis zum Tod Konradins auf dem Marktplatz von Neapel im Jahre 1268. Die Schüler/innen entwickeln arbeitsteilig nach einer Einführung des Projektes am Stadtmedienzentrum Sprechertexte zu den einzelnen Szenen des Bildes und vertonen diese dann im Stadtmedienzentrum. Das Bild wird in einzelne Sequenzen zerschnitten, in Powerpoint eingefügt und der Ton den einzelnen Bildsequenzen hinterlegt. Bei Klick auf die Figuren des Bildes beginnen die Figuren zu sprechen.
Das Projekt fördert die Motivation der Schüler/innen, bietet einen Ansatz zur Recherche und fördert damit die Sachkompetenz zum Thema. Eine kritische Bildanalyse (Methodenkompetenz) bietet sich an, zumal das Bild eine künstlerische und keine historische Darstellung des Themas bietet.
Bei Interesse an dem Projekt wenden Sie sich bitte an
Johannes Gienger,
E-Mail, Telefon: 0711 / 2850-842
Geschichtshefte als Blogs:
Johannes Gienger, Lehrer am Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt und Leiter des SMZ Stuttgart, hat über zwei Schuljahre Blogs im Geschichtsunterricht eingesetzt. Er verfolgte den Ansatz der Schülerblogs – also die Schülerinnen und Schüler betreiben jeweils ihre eigenen Blogs und nutzen sie als digitales Schulheft.
Beispiel: Geschichtshefte als Blogs
Weitere Ideen:
Dieser Film zeigt ein Beispiel für den Einsatz einer elektronischen Tafel (Interaktives Whiteboard) im Schulunterricht. Eine 10. Klasse der Werkrealschule behandelt das Thema “Mega-City“ im Fach Erdkunde: Die Schülerinnen und Schüler sammeln Begriffe, strukturieren die Sammlung und ... – doch sehen Sie selbst!
Rückblick: Beim
SMZ-Tafeltag am 20.07.2011 wurden aktuelle interaktive Whiteboards für den Schuleinsatz vorgestellt. In Vorführungen und Diskussionen mit regem Meinungsaustausch wurden die technischen Neuerungen der faszinierenden Geräte vermittelt. Doch was wäre ein interaktives Whiteboard ohne die richtige Software? Diesen Part übernahmen die Vertretern der Verlage, um ihre neusten Softwareentwicklungen vorzustellen. Somit bot die Veranstaltung eine Fülle an Informationen und konkreten Vorschlägen, wie der Schulunterricht mit einer elektronischen Tafel gestaltet werden kann.
GPS-gesteuertes Stadtquiz „Historische Stadtrallye Stuttgart“: 15 Stationen vom herzoglichen über das königliche zum bürgerlichen Stuttgart. Wie spiegeln sich geschichtliche Epochen im Stadtbild? Der PDA (Personal Digital Assistant) lenkt die Schüler/innen zu markanten Gebäuden und Denkmälern und macht durch Quizfragen (multiple choice) das Stadtbild auch als Ergebnis geschichtlicher Entwicklungen bewusst. Der PDA liefert den Schüler/innen die richtigen Antwort und Zusatzinformationen zu den Quizfragen, allerdings erst nachdem sie ihre Antwort richtig oder falsch eingegeben haben. Eine abschließende Besprechung der Fragen und Antworten in der Schule ist ratsam. Sie können die Stadtrallye allerdings auch im Stadtmedienzentrum beenden und die Besprechung mit uns durchführen. Wir können die Abschlussbesprechung mit weiteren Bildern aus unserem Fotoarchiv bereichern. Zeitaufwand: Ein Vormittag. Die programmierten PDAs sind im Verleih erhältlich.
Der
Film „Wie funktionieren Europa-Planspiele?” entstand 2010 in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Ein Filmteam des Stadtmedienzentrums Stuttgart begleitet zwei Planspiele und dokumentiert deren Ablauf. Dozenten, Organisatoren und Schüler/innen kommen zu Wort. Der Film (14 Min) verdeutlicht die Entscheidungsstrukturen der EU und zeigt Jugendliche in Aktion in den Rollen von EU-Politiker/innen. Er eignet sich auch als Einstieg bei der Behandlung des Themas Europa in der Schule sowie als Anregung für die Organisation eigener Planspiele.
Der Film zum Jugendlandtag (ca. 8 Min.) zeigt einen Projektablauf, der auch an
der Schule zu verschiedenen Themen nachvollziehbar wäre.
Als Einstieg zum Thema Landtag/Parlament oder Partizipation wäre der Filmclip sehr wohl auch geeignet.
Unterricht im Stadtmedienzentrum: „DDR-Zeitzeugeninterviews“
Die Unterrichtsidee basiert auf den DDR-Zeitzeugeninterviews auf DVD:
„Erlebte Geschichte: Zeitzeugen erzählen über ihr Leben in der DDR“
Doppel-DVD, 140 Minuten, Farbe, D 2009
LMZ-Mediennummer: 4663323
Preis: € 20,-- zzgl. Porto
bzw. kostenloser Download bei SESAM.
Der kurze Filmclip (5 Min) erläutert den arbeitsteiligen Unterrichtsablauf, wie er 2009 im Kreismedienzentrum Waiblingen durchgeführt wurde.
Der Unterricht ist auch in der Schule mit oder ohne „echtem“ Zeitzeugen leicht nachvollziehbar.
Sie können den Unterricht auch gerne in unserem Computerraum mit Unterstützung des SMZ durchführen. Nach Möglichkeit laden wir einen „realen“ Zeitzeugen zusätzlich ein.
Zeitaufwand: Doppelstunde bis halbtägige Veranstaltung
Sprachpraxis international
Sie haben Schüler/innen verschiedener Nationen in Ihrer Klasse? Hier hören Sie Beispiele frei gesprochener Tonproduktionen aus der Multimediawerkstatt des Stadtmedienzentrums Stuttgart. Unsere Anregung: Im Fremdsprachenunterricht ruhig einmal die Rollen tauschen: Darf sich eine deutsche Schülerin einmal als Spanierin fühlen, lernt sie die spanische Sprache gleich mit viel mehr Freude und Motivation! Im Vorfeld helfen sich die Jugendlichen gegenseitig bei der Redaktion, lernen sich besser kennen und knüpfen Freundschaften!
Referentin (für Rückfragen): Dr. Corinna Kirstein,
Tel. 0711 2850-715,
kirstein[at]lmz-bw.de



















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