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Zu unglaubwürdig: Influencer-Hype vorbei?

Laut einer Studie der Media-Agentur Wavemaker verlieren Influencer an Glaubwürdigkeit. Befragt wurden 1453 Personen ab 14 Jahren, die regelmäßig Soziale Netzwerke nutzen.

Ständig gibt es Diskussionen wie die sogenannten Influencer ihre Posts kennzeichnen müssen, für die sie von Unternehmen bezahlt wurden. Dabei hat das Influencer-Marketing einen regelrechten Hype durchlebt: Es gibt kaum noch Social Media-Promis, die sich ihre Reichweite nicht bezahlen lassen.

 

Nun geht aus der Wavemaker-Studie hervor, dass rund jeder zweite Befragte die Influencer für nicht authentisch und sogar unglaubwürdig hält. Für 41 Prozent der Studienteilnehmer/-innen verlieren Influencer durch eine Markenkooperation an Sympathie. Besonders kritisch gesehen werden Kooperationen, die nicht zum Image eines Influencers passen: 74 Prozent der Teilnehmer/-innen sehen das als Grund für einen Glaubwürdigkeitsverlust.

 

Bei Social Media-Nutzer(-inne)n, die Influencern erst gar nicht folgen, ist das Urteil noch drastischer: 67 Prozent sehen sie hier nur als Werbemaßnahme an. Insgesamt definieren 57 Prozent der Befragten Influencer als Personen, die durch Produktwerbung und Sponsoring ihr Geld verdienen. Das Image der Werbemaßnahme klingt auch hier an.

 

Sind Influencer überhaupt noch authentisch?

Sichtbare Kennzeichnung von Werbung, keine ständige Produktwerbung und passende Markenkooperationen können laut einer Mehrzahl der Befragten die Glaubwürdigkeit der Influencer erhalten.

 

Laut der Studie ändert sich also das Image der Influencer. Zumindest scheinen die User sensibler mit dem Thema Werbung auf Social Media umzugehen.

 

Mehr Informationen zum Thema Influencer finden Sie hier.

08.05.2018