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Snapchat vs. Instagram: Die Snap Map

Snap Inc. ist dabei, seine App vielfältiger zu gestalten: Seit dem letzten Update gibt es die „Snap Map“: Eine Karte, die erlaubt, Snapchat-Freunde zu lokalisieren. Und fast zu gut funktioniert.

Die Snap Map ist eine Weltkarte, ähnlich wie Google Maps, auf der man seine Snapchat-Freunde als Comicfigur verortet sieht. Um auf die Snap Map zu gelangen, müssen die Nutzer/-innen im normalen Kameramodus der App herauszoomen. Beim erstmaligen Öffnen fragt Snapchat nach der Erlaubnis zum Standortzugriff. Stimmt man zu, erscheint die eigene Figur auf der Karte. Das heißt, jeder Snapchat-Freund kann sehen, wo man sich gerade befindet.

 

Stalking leicht gemacht

Doch Vorsicht: Jedes Mal wenn Snapchat geöffnet wird, aktualisiert sich der Standort automatisch. Snapchat sieht dies als Möglichkeit, Freunde in der Umgebung zu treffen. Über die Snapstory ist dann zu sehen, was sie gerade machen und anschließend kann man sie bei Interesse treffen. Vergisst ein/-e Nutzer/-in jedoch den Standortzugriff auszuschalten, kann er über die Karte überall lokalisiert werden.

 

Dani Deahl von The Verge konnte durch das Heranzoomen des Standorts einer Bekannten deren Wohnort herausfinden. Schnell wird vergessen, dass Snapchat den Standort zuverlässig bei jedem Öffnen updatet, auch wenn wir alleine unterwegs sind und nur in der Bahn die neusten Stories ansehen. Auf Nachfrage von The Verge versicherte Snapchat zwar, dass nur gegenseitig befreundete Snapchatter den Standort des anderen sehen können – hier sollte also in jedem Fall die Freundesliste überprüft werden.

 

Snapchatter sollten zudem darauf achten, dass sie ihre Standortauskunft mit dem „Ghost Mode“ ausschalten, um nicht kontinuierlich lokalisierbar zu sein. Ansonsten öffnen Nutzer/-innen die Tür zum Missbrauch der Funktion.

Wird Instagram nun erneut nachziehen? Hier die bisherigen Entwicklungen:

 

Instagram Stories

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Instagram kopiert erneut: Filter für Instagram Stories

11.07.2017