Suche

Das alte Handy in den Müll!? Nicht mit Ping!

Warum sollte man seine alten, aber noch funktionierenden Elektrogeräte einfach entsorgen? Das dachten sich auch Thorsten Belzer und die Agenda 21 Karlsruhe e.V. und starteten das PING!-Projekt: Wer Ladekabel, Kamera & Co. nicht mehr benötigt, kann sie an den nächsten weitergeben. Oder auch neue Geräte einsammeln.

Bereits im Jahr 2014 verzeichnete bitkom mehr als 100 Millionen Alt-Handys in deutschen Haushalten. Nicht immer sind die Geräte kaputt, sondern wurden durch den schnellen technischen Wandel ausgemustert. Eine Verschwendung von Ressourcen, meinen PING!-Projekt Gründer Thorsten Belzer und der Verein Agenda 21 Karlsruhe.


Um das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Umgang mit Rohstoffen zu schulen, entwickelten sie das Konzept der Pingstationen. Hier können Kabel und elektronische Kleingeräte für einen neuen Besitzer deponiert werden. So soll die Nutzerkette noch einmal verlängert werden und die Geräte nicht in den Schubladen verstauben.

 

Jeder kann mitmachen

Dabei kann man nicht nur Altgeräte zu den Pingstationen bringen oder mitnehmen, sondern auch eigene Stationen eröffnen. Hierzu muss einfach ein Regal aufgestellt und mit Plakaten aus der PING! Starter Box versehen werden. Danach kann jedes Gerät mit einem Erklärungszettel versehen werden und in das Regal gelegt werden. Alle Stationen werden auf einer zentralen Karte verzeichnet, dann kann die Weitergabe von Geräten beginnen.


Aktuell gibt es sechs PING!-Stationen im Raum Karlsruhe, aktuelle Informationen bietet das Projektteam über seine Website und die dazugehörigen Social Media Kanäle unter dem Hashtag #pingdeinding.

04.10.2017