Rhetorik

Ratschläge für einen schlechten Redner.

  • Autor: Tucholsky, Kurt
  • Erschienen: 1993
  • Quelle: Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke, Band 8.
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH

Abstract

Kurt Tucholsky veröffentlichte diesen Text erstmals in der „Vossischen Zeitung“ (16.11.1930). Er ist eine satirische Auseinandersetzung mit den Untugenden eines „schlechten Redners“. Ex negationem lassen sich die Tugenden des „guten Redners“ daraus erschließen. Der Text eignet sich vorzüglich für das spielerische Erarbeiten rhetorischer Grundlagen.
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Tucholsky, Kurt

Kurt Tucholsky (1890-1935) wurde in Berlin geboren und besuchte dort das Französische Gymnasium. Erste Veröffentlichung im "Ulk" 1907. Es folgten Beiträge im "Vorwärts" und in der "Schaubühne". Jurastudium in Berlin und Genf (Promotion zum Dr. jur.). 1915 wurde Tucholsky zum Militär einberufen. 1924 ging er als Korrespondent für die "Weltbühne" nach Paris. 1929 Emigration nach Schweden. Bei der "Bücherverbrennung" 1933 wurden seine Werke verbrannt, er stand auf der ersten Ausbürgerungsliste des deutschen Reiches. Freitod 1935 in Schweden. Wichtige Werke: "Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte" (1912), "Fromme Gesänge" (1919), "Deutschland, Deutschland über alles!" (1929), "Schloß Gripsholm" (1931), "Lerne lachen ohne zu weinen" (1931).