Literatur

Mörike und Maria Meyer.

  • Autoren: Kläger, Erich / Mörike, Eduard
  • Erschienen: 2004
  • Quelle: Erich Kläger: Mörike in seinen Brautbriefen. Mit einer Erzählung zu Peregrina und nachgetragenen Briefen der Braut.
  • Verlag: Ameles Verlag

Abstract

Ein Peregrina-Gedicht ist Erich Klägers Essay über das rätselhafte Verhältnis von Eduard Mörike und Maria Meyer vorangestellt. Kläger wundert sich darüber, wie vorsichtig sich die Literaturwissenschaft zu dem biografischen Gehalt von Eduard Mörikes Peregrina-Gedichten äußert. Unorthodox und teilweise spekulativ nähert sich Kläger dem „Peregrina-Mythos“. Kläger betrachtet die Begegnung von Eduard Mörike und Maria Meyer als eine Art „amour fou“.
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Kläger, Erich

Erich Kläger wurde 1935 in Altheim im Schwarzwald geboren. Neben stadt- und heimatgeschichtlichen Veröffentlichungen erschien 1982 der Roman "Stiftsfreundschaften", 1991 Erinnerungen an Herkunft und Kindheit "In meinem Elternhaus". Kläger lebt in Böblingen.

Mörike, Eduard

Eduard Mörike wurde 1804 in Ludwigsburg geboren. In den Jahren 1822–1826 studierte er Theologie in Tübingen, danach folgte eine fast achtjährige Vikariatszeit an verschiedenen Orten. Die ersten veröffentlichten Gedichte erschienen 1828/29 in Cottas „Morgenblatt für gebildete Stände“. Nach dem misslungenen Versuch, sich als freier Schriftsteller eine Existenz aufzubauen, kehrte Mörike 1829 in den Vikariatsdienst zurück. 1832 erschien die erste Fassung des Romans „Maler Nolten“. Von 1834 bis 1843 übte Mörike den Beruf des Pfarrers aus. Mit dem vorzeitigen Ruhestand auf eigenen Antrag hatte er sich endgültig für eine freie schriftstellerische Tätigkeit entschieden. Daneben arbeitete der Dichter als Herausgeber von Gedicht- und Novellensammlungen sowie als Übersetzer altgriechischer Lyrik. Eine erste Gesamtausgabe seiner Gedichte erschien 1838. Zu Mörikes bekanntesten Werken zählt die Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ (1856). Eduard Mörike starb am 4. Juni 1875 in Stuttgart.