Medienpädagogik

Rosige Zeiten für neugierige Kinder? Die neue Mediengeneration.

  • Autor: Schorb, Bernd
  • Erschienen: 2001
  • Quelle: Markus Schächter (Hrsg.): Reiche Kindheit aus zweiter Hand? Medienkinder zwischen Fernsehen und Internet.
  • Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

Schorbs Text befasst sich mit einer sich rasch verändernden Medienlandschaft und untersucht die Rolle der modernen Familie in diesem Zusammenhang. Kinder und Jugendliche lernen den selbständigen Umgang mit Medien zwar früh, aber die Familie bleibt eine entscheidende Größe: Sie ist weiterhin die wichtigste Bezugsgröße für Heranwachsende und bleibt damit der Ort, an dem Kinder Normen, Werte und Wissen vermittelt bekommen. Schorb beschreibt aus medienpädagogischer Sicht den heutigen Fernseh- und Computeralltag von Kindern und Jugendlichen. Nach den Eltern sei das Fernsehen heute die wichtigste Wissensquelle, sagt Schorb.
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Schorb, Bernd

Prof. Dr. Bernd Schorb (*1947) studierte Pädagogik, Psychologie und Politikwissenschaft in München. Von 1994 bis 2013 war er Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Schorb ist Vorsitzender des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) und Vorsitzender des Vereins Medienpädagogik e.V. Leipzig. Von 1995 bis 2013 war er Programmdirektor des lokalen Radiosenders mephisto 97.6. Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift merz (Medien + Erziehung). Seine Forschungsschwerpunkte sind Rezeption und Produktion von Information durch Jugendliche in der konvergenten Medienwelt, Medienkonvergenz und Soziale Online-Netzwerke und ihre Bedeutung für Heranwachsende.
Veröffentlichungen: „Online-Spielen: Kollektive Vergnügung oder sozialschädliche Sucht“ (Mithrsg. 2011). In: Empirisch-praktisch forschen. Anwendungsfelder der Kommunikations- und Medienwissenschaft, „Social Networks, Real-Time-Web, Medienkonvergenz. Was heißt Medienkompetenz heute?“ (Mithrsg. 2011). In: Stream your life!?, „Jugendmedienschutz“ (Mithrsg. 2010). In: Handbuch Mediensozialisation, „Jugendmedienschutz im Fernsehen“ (2002), „Kontextuelles Verstehen der Medienaneignung“ (2000), „‚Ein bisschen wählen dürfen.‘“ In: Jugend – Politik – Fernsehen (2000).