Medienpädagogik

Gebildet und kompetent.

  • Autor: Schorb, Bernd
  • Erschienen: 2009
  • Quelle: merz. Medien + Erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik. 53. Jahrgang, Nr. 5.
  • Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

Medienkompetenz beschreibt die Fähigkeit, sich Medien auf der Basis strukturierten Wissens und einer ethischen Bewertung anzueignen. In den letzten Jahren tendierten Erziehungswissenschaftler dazu, den Begriff „Medienkompetenz“ durch den der „Medienbildung“ zu ersetzen, da ihrer Ansicht nach beide Begriffe im Gegensatz zueinander stehen. Ob und inwieweit dies gerechtfertigt erscheint, untersucht Bernd Schorb anhand einschlägiger Werke der Medienpädagogik.
Der Text als: pdf (54 KB)

Schorb, Bernd

Prof. Dr. Bernd Schorb (*1947) studierte Pädagogik, Psychologie und Politikwissenschaft in München. Von 1994 bis 2013 war er Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Schorb ist Vorsitzender des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) und Vorsitzender des Vereins Medienpädagogik e.V. Leipzig. Von 1995 bis 2013 war er Programmdirektor des lokalen Radiosenders mephisto 97.6. Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift merz (Medien + Erziehung). Seine Forschungsschwerpunkte sind Rezeption und Produktion von Information durch Jugendliche in der konvergenten Medienwelt, Medienkonvergenz und Soziale Online-Netzwerke und ihre Bedeutung für Heranwachsende.
Veröffentlichungen: „Online-Spielen: Kollektive Vergnügung oder sozialschädliche Sucht“ (Mithrsg. 2011). In: Empirisch-praktisch forschen. Anwendungsfelder der Kommunikations- und Medienwissenschaft, „Social Networks, Real-Time-Web, Medienkonvergenz. Was heißt Medienkompetenz heute?“ (Mithrsg. 2011). In: Stream your life!?, „Jugendmedienschutz“ (Mithrsg. 2010). In: Handbuch Mediensozialisation, „Jugendmedienschutz im Fernsehen“ (2002), „Kontextuelles Verstehen der Medienaneignung“ (2000), „‚Ein bisschen wählen dürfen.‘“ In: Jugend – Politik – Fernsehen (2000).