Geschichte der Medienpädagogik

„Vierzig Jahre Medienpädagogik“ bedeutet vierzig Jahre.

  • Autor: Schorb, Bernd
  • Erschienen: 1999
  • Quelle: Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Hrsg.): Von der "Filmerziehung" zur "Medienkompetenz". medien + erziehung (merz) spiegelt die Entwicklung der Medienpädagogik. Beiträge aus vierzig Jahren.
  • Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

In vierzig Jahren Medienpädagogik sieht Schorb vier Jahrzehnte „einfallsreiche und erfolglose“ Bemühungen, die Medien und deren kritische Nutzung in Erziehungsfragen, in Lehr- und Lernprozesse, kurz: in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. In 12 Thesen fasst Bernd Schorb Probleme, Hoffnungen und Ziele der Medienpädagogik zusammen. Er geht dabei ein auf die europäische Medienordnung, den Jugendmedienschutz, politische Profilierungssucht, die Sachzwänge des Marktes, die Medien als Erziehungsfaktor, das Problem der Forschungsmethoden u.a.
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Schorb, Bernd

Prof. Dr. Bernd Schorb (*1947) studierte Pädagogik, Psychologie und Politikwissenschaft in München. Von 1994 bis 2013 war er Professor für Medienpädagogik und Weiterbildung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Schorb ist Vorsitzender des Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) und Vorsitzender des Vereins Medienpädagogik e.V. Leipzig. Von 1995 bis 2013 war er Programmdirektor des lokalen Radiosenders mephisto 97.6. Außerdem ist er Mitherausgeber der Zeitschrift merz (Medien + Erziehung). Seine Forschungsschwerpunkte sind Rezeption und Produktion von Information durch Jugendliche in der konvergenten Medienwelt, Medienkonvergenz und Soziale Online-Netzwerke und ihre Bedeutung für Heranwachsende.
Veröffentlichungen: „Online-Spielen: Kollektive Vergnügung oder sozialschädliche Sucht“ (Mithrsg. 2011). In: Empirisch-praktisch forschen. Anwendungsfelder der Kommunikations- und Medienwissenschaft, „Social Networks, Real-Time-Web, Medienkonvergenz. Was heißt Medienkompetenz heute?“ (Mithrsg. 2011). In: Stream your life!?, „Jugendmedienschutz“ (Mithrsg. 2010). In: Handbuch Mediensozialisation, „Jugendmedienschutz im Fernsehen“ (2002), „Kontextuelles Verstehen der Medienaneignung“ (2000), „‚Ein bisschen wählen dürfen.‘“ In: Jugend – Politik – Fernsehen (2000).