MediaCulture-Online Blog

04.06.2014 | Laura Schröder

Videos im Retro-Stil mit der App Vintagio

Vintagio
Kosten: 1,79 €
Anbieter: macphun.com, LLC
Sprache: Englisch
Version: 4.1
Ausprobiert mit dem iPhone 5

Unter den zahlreichen Film-Apps auf dem Markt sind wir auf eine gestoßen, die wir besonders vielversprechend fanden: Mit Vintagio kann man Filmen schnell und einfach die Optik eines Films aus einer vergangene Ära geben und die Videos mit passender Musik oder dem Geräusch eines Filmprojektors unterlegen.

 

In der MediaCulture-Redaktion haben wir die Gelegenheit genutzt und die App ausprobiert, als wir die lang vergessene Verbindungstür zwischen zwei Büros wieder in Betrieb genommen haben.

Die App ist momentan nur für iOS verfügbar. Eine mögliche Alternative für Android ist der Silent Movie Maker, den wir allerdings nicht getestet haben.

Die wichtigsten Vorteile von Vintagio:

  • Die Bedienung der App ist sehr intuitiv.
  • Es gibt acht sehr charmante und gut gestaltete Alterungseffekte für die Videos; wir haben die klassische 1920er-Jahre-Optik gewählt und die Geschwindigkeit passenderweise erhöht, in einer Sequenz sogar verdreifacht. Außerdem gibt es eine Auswahl an Musik, ebenfalls aus verschiedenen Epochen, um die Clips zu unterlegen, darüber hinaus kann man auch eigene Musik verwenden. Um Videos scheinbar in eine andere Epoche zu versetzen, gibt es hier wirklich sehr viele Möglichkeiten, um sich kreativ auszuprobieren.
  • Es gibt zwei verschiedene Modi: Der „Express Mode“ verfügt über etwas weniger Funktionen, mit ihm kann man die Filmoptik verschiedener Epochen über den Clip legen und die Auflösung, Hintergrundmusik oder -geräusche sowie die Filmgeschwindigkeit für Zeitraffer oder Slow-Motion-Effekte verändern. Im „Pro Mode“ kann man in der „Timeline“ die Filmsequenzen mit Bildern untermischen, klassische (Stummfilm-)Zwischentitel erstellen und Standbilder aus dem Video herausnehmen. Wir haben mit der Version 4.1 im Pro Mode gearbeitet.
  • Man kann mit Vintagio auch bereits gedrehte Videos nachbearbeiten, was natürlich noch viel mehr Möglichkeiten eröffnet.
  • Die fertigen Videos kann man direkt bei YouTube oder verschiedenen Sozialen Netzwerken hochladen. (Das Urheberrecht, wenn man eigene Musik verwendet, und das Recht gefilmter Personen am eigenen Bild müssen natürlich geklärt sein.)

Wir haben allerdings auch ein paar Nachteile von Vintagio festgestellt bzw. vermeidbare Fehler gemacht, die wir nicht verschweigen wollen:

 

  • Die komplette Menüführung ist in englischer Sprache. Allerdings muss man nur sehr wenige Begriffe kennen, um sie dennoch problemlos bedienen zu können.
  • Nach der Aufnahme immer gleich auf den Button „Use Video“ tippen – denn sonst wird der Take nicht gespeichert!
  • Möchte man den Film im Quer- bzw. Hochformat haben, muss man direkt so filmen, d. h. bei der Aufnahme das iPhone oder iPad quer bzw. normal hochkant halten. Nach der Aufnahme kann man den Film nicht mehr drehen, wie es bei digitalen Bildern ja problemlos möglich ist.
  • Beim Exportieren gab es eine Schwierigkeit: Obwohl wir den Film korrekt gerendert hatten und die Zwischentitel bei Speichern korrekt übernommen wurden, gingen sie  beim Hochladen des Clips bei YouTube mysteriöserweise verloren. Auch beim wiederholten Versuch. (Die zum Verständnis nicht notwendigen, aber amüsanten Zwischentitel lauten: „Eines Tages am LMZ.“ – „Was is denn da los?“ – „Hilfe naht!“ – „Geschafft!“ – „Irgendwas is immer…“)

 

Allgemeine hilfreiche Tipps zum Filmen mit egal welchem Geräte finden Sie auch hier im Themenbereich Video / Trickfilm unter Filmisches Handwerk auf MediaCulture-Online.

Außerschulische Pädagogik, Lehrkräfte, Smartphone / Tablet, Software, Video

Kelis, 26.05.2016 um 09:41
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