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28.07.2011 | Jiří Hönes

Online-Tools für die Bildbearbeitung

Bildbearbeitung mit Pixlr; Bild: European Citizen, Lizenz: CC BY-NC-SA

Bildbearbeitung gehört zu den alltäglichen Anwendungen am Computer: Will man einen Blog oder eine Website bebildern, so muss man das Material in der Regel zurechtschneiden oder skalieren. Auch zur Qualitätsoptimierung sind Bildbearbeitungsprogramme nützliche Tools, denn bis zu einem bestimmten Grad lassen sich auch falsch belichtete oder leicht unscharfe Aufnahmen noch für bestimmte Zwecke retten. Klassischerweise wurden hierzu lokal installierte Programme herangezogen, sowohl kommerzielle und professionelle wie Adobe PhotoShop oder Freeware wie GIMP oder XnView.


Mittlerweile ist die lokale Installation von Software dank diverser cloud-basierter Dienste nicht mehr zwingend erforderlich. Besonders für Schulen und andere Bildungseinrichtungen kann dies von Vorteil sein, da häufig zur Installation von Programmen Administratorenrechte benötigt werden. Für Cloud-Anwendungen ist in der Regel lediglich ein Flash-Plugin und ein aktueller Browser vonnöten. Gerade dann, wenn die Anwendung nur gelegentlich gebraucht wird, bietet sich die Nutzung der Online-Tools geradezu an. Zudem sind sie vom Funktionsumfang her für den semi-professionellen Bereich völlig ausreichend. Wir stellen hier einige dieser Dienste näher vor.

PhotoShop Express Editor

PhotoShop Express Editor

Adobe bietet mit dem PhotoShop Express Editor eine auf die Grundfunktionen reduzierte Version des bekannten PhotoShop als kostenlosen Cloud-Dienst an, mit der sich durchaus arbeiten lässt. Zur reinen Bildbearbeitung und zum Speichern auf der Festplatte ist keine Registrierung nötig. Die wird erst dann fällig, wenn man die Fotoverwaltung PhotoShop Express Organizer nutzen will. Dort bekommt man 2 GB Cloud-Speicherplatz und kann seine Fotos ablegen. Das Programm ist in deutscher Sprache verfügbar und daher problemlos einsetzbar. Die Hilfefunktion sowie die zugehörigen Blogs etc. sind dagegen nur auf Englisch zu haben.


Das Programm bietet die üblichen Funktionen einer Bildbearbeitungssoftware wie Zuschneiden, Skalieren und Drehen, Helligkeit und Kontrast, Farbsättigung, Schärfen und Weichzeichnen, Retusche und das Entfernen eines Rote-Augen-Effekts. Hinzu kommen diverse Effekte, die gerade für Schülerinnen und Schüler von Interesse sein dürften. So können Farbbilder in Graustufen umgewandelt werden oder in einer Farbe eingefärbt werden, um einen Pop-Art-Effekt zu erzeugen. Besonders interessant ist der Effekt Eine Farbe hervorheben, der alle übrigen Farben außer der angewählten zu Graustufen werden lässt. Auch wenn man das Resultat von kitschigen Postkarten aus Geschenkläden und Kiosks zur Genüge kennt, Jugendliche wird es begeistern, diesen Effekt mit einem Klick selbst generieren zu können. Wie das folgende Bild zeigt, lässt sich die hervorgehobene Farbe auch durch eine andere ersetzen. Zum Zusammenfügen der drei Einzelbilder war jedoch noch ein anderes Programm nötig.

Der Effekt „Eine Farbe hervorheben“; Bild: Frau Elbe, Lizenz: CC BY-NC

Über die reine Bildbearbeitung hinaus hat Adobe seinen PhotoShop Express auch noch mit einer breiten Palette an Spielzeug ausgestattet. Unter dem Reiter Dekoration findet der User eine Menge an Grafiken, die in das Bild eingebaut werden können: Sprechblasen und Notizzettel sowie Cliparts in Form von Tieren, Faschingskostümen, Sportgeräten und anderem Schnickschnack. Text lässt sich ebenfalls einfügen, wenn auch nur in recht ungewöhnlichen bis albernen Schrifttypen.

Robo-Invasion vor den Wohnblocks von Stuttgart-Rot (1955). Bild: Robert Bothner/LMZ

Ist man mit der Bearbeitung fertig, so kann man die Datei auf Festplatte oder auf dem PhotoShop-Webspace speichern sowie direkt bei Facebook, Picasa, Flickr oder Photobucket hochladen. Folgt man einem dieser Links, so erscheint beispielsweise bei Flickr diese etwas verunsichernde Meldung: „Dieser Service wird von einem Drittanbieter angeboten. Wenn Sie nicht möchten, dass dieser Drittanbieter auf Ihren Account zugreift, sollten Sie dies nicht autorisieren.“ Bei Facebook klingt es ähnlich. Man gibt also die Login-Daten für sein Flickr-Konto an Photoshop.com weiter. Es ist zwar nicht anzunehmen, dass jemand dort Schabernack mit dem Account treibt, aber gegen schlaflose Nächte und ein unangenehmes Gefühl von Kontrollverlust lohnt es sich allemal, ein paar zusätzliche Klicks aufzuwenden, die Bilder lokal zwischenzuspeichern und von der Festplatte auf Flickr hochzuladen.

Die Arbeitsoberfläche von PhotoShop Express Editor; Bild: Paul Appleton, Lizenz: CC BY-NC

Einige Einschränkungen hat die Software natürlich auch – sonst wäre es schließlich kein kostenloser Dienst: Als Dateiformat wird lediglich JPG akzeptiert und die Bilder werden auch in diesem Format ausgegeben. Bilder mit einer Seitenlänge von über 2048 Pixel werden auf genau diesen Wert herunterskaliert, was jedoch gerade für den schulischen Bereich eine durchaus akzeptable Auflösung ist.

 
Alles in allem handelt es sich um ein nützliches Tool mit zahlreichen Funktionen. Wer mit Bildbearbeitungssoftware einigermaßen vertraut ist, wird sich auch hier schnell einarbeiten. Zahlreiche Spielereien laden zum Schabernack ein, aber auch für semi-professionelle Zwecke, etwa um Bilder für einen Blog zurechtzuschnipseln, reicht es allemal – auch ohne Registrierung. Von der Funktion, die Bilder direkt bei Communities hochzuladen, sollte jedoch aus oben genannten Gründen abgesehen werden.

Pixlr

Ein mindestens ebenbürtiger Dienst trägt den Namen Pixlr und wurde 2008 in Schweden gestartet. Er ist mittlerweile in der Hand des für das Programm AutoCAD bekannten Softwareunternehmens Autodesk.

Pixlr ist in deutscher Sprache verfügbar, was jedoch nur für das Programm an sich gilt. Die Hilfefunktion, FAQs etc. sind auch hier nur in englischer Sprache erhältlich. Was die Benutzeroberfläche angeht, liegt Pixlr noch eine Spur näher am echten PhotoShop als der Express Editor von Adobe. Die Toolbar ist beweglich, ebenso die Fenster für die einzelnen Werkzeuge. Vom Funktionsumfang her ist Pixlr ebenfalls noch etwas weiter: Hier ist sogar das Arbeiten mit Ebenen möglich. Als Auswahlwerkzeuge stehen neben Rechteck und Kreis auch das Lasso und der Zauberstab zur Verfügung. In einem History-Fenster werden alle Änderungen protokolliert und können Schritt für Schritt rückgängig gemacht werden. An Bearbeitungswerkzeugen gibt es verschiedene Zeichenstifte, Formen, Kopierstempel, Wischfinger, Schwamm und vieles mehr.

Das „Aufblasen-Werkzeug“ im Einsatz; Bild: teliko82, Lizenz: CC BY-NC

Mit dem Aufblasen- und Zusammenziehen-Werkzeug lässt sich jedes Schülerportrait zum Alien-Fahndungsfoto umgestalten. Die Auswahl an Effekten, Filtern und Retuschewerkzeugen ist beträchtlich und übertrifft zahlreiche lokale Freeware-Programme. Auch bei Pixlr lässt sich Schrift einfügen. Im Gegensatz zum Express Editor stehen hier deutlich mehr Schriftarten zur Verfügung – nämlich alle, die auf dem jeweiligen Rechner installiert sind.

Die Pixlr-Benutzeroberfläche mit Toolbar

Mal schnell schnell: Pixlr-o-matic

Hinter der Funktion pixlr-o-matic verbirgt sich ein Tool, mit dem sich ein Foto mit verschiedenen Preset-Effekten versehen lässt. So bekommt das Digitalfoto einen Farbstich, wird in Graustufen umgewandelt oder erhält einen Sepia-Effekt. Netter Gag am Rande: Die einzelnen Effekte tragen Namen wie Melissa, Toni oder Sara. Hinzu kommen unterschiedliche Rahmen, Lichteffekte und mehrere „Lagerschaden“-Modi.

Von links oben nach rechts unten: Original, „Sophia“, „Rainbow“, „Subtle“; Bild: Manfred Morgner, Lizenz: CC BY-SA

Auch Pixlr bietet die Möglichkeit, die bearbeiteten Bilder direkt auf einschlägige Portale hochzuladen. Hier sind es imm.io (Pixlr-eigenes Portal), Facebook, Flickr und Picasa. Hierzu muss man jedoch ein Pixlr-Konto einrichten und eingeloggt sein. Wie bei der Konkurrenz von Adobe trifft man auch hier beim Einloggen bei Flickr auf eine verunsichernde Meldung. Die Bilder lassen sich zudem auch hier in der Cloud speichern: Unter dem Namen Pixlr library bekommt der User ein Laufwerk, dessen Speicherumfang jedoch nicht angegeben ist – reichen wird es allemal.
 
Auch für Pixlr lässt sich sagen, dass es sich durchaus im semiprofessionellen Bereich einsetzen lässt. Der Funktionsumfang übertrifft den Express Editor deutlich und auch die Benutzeroberfläche macht einen professionelleren Eindruck. Die unzähligen Preset-Effekte verleiten zu Blödsinn und Kreativität. Auch hier ist eine Registrierung nur dann notwendig, wenn man den Speicherplatz nutzen will, zum Bearbeiten und lokalen Speichern braucht man lediglich einen Flash-Player. Alles in Allem ein sehr nützliches Tool.

Sumo Paint

Ebenfalls aus Skandinavien stammt ein weiteres Bildbearbeitungstool: Sumo Paint aus Finnland. Auch hier steht eine breite Werkzeugpalette zur Verfügung und es ist für die reine Bildbearbeitung keine Registrierung notwendig. Meldet man sich an, so bekommt man Webspace für die eigenen Bilder zur Verfügung gestellt. Sumo Paint baut zudem auf den Community-Aspekt: Bilder können innerhalb der Gemeinschaft geteilt, kommentiert und weiterverarbeitet werden.

Die Arbeitsoberfläche von Sumo Paint; Bild: gregoire_m, Lizenz: CC BY-NC-SA

Zudem lassen sich Bilder im Sumo-eigenen Dateiformat abspeichern. In diesem werden wie beim PhotoShop die Ebenen einzeln gesichert und können so später wieder editiert werden. Eine kostenpflichtige Pro-Version beinhaltet zusätzlich die lokale Installation zum offline arbeiten sowie eine breite Palette an weiteren Effekten und Tools. Doch auch die kostenlose Variante ist bereits mehr als ausreichend für die einfache Bearbeitung von Fotos: Zauberstab und Lasso, Kopierstempel, Helligkeit und Kontrast – alle gängigen Funktionen sind vorhanden. Hinzu kommen teils recht abgedrehte Funktionen wie ein Vergröberungsfilter mit Camouflage-Effekt oder 3D-Effekte, die das Bild optisch auf einen Würfel, einen Zylinder oder eine Kugel aufziehen.

Links das Original, rechts der 3D-Kugel-Effekt; Bild: fuchsphoto, Lizenz: CC BY-NC-SA
Der Camouflage-Vergröberungseffekt; Bild: Murtada al Mousawy, Lizenz: CC BY-NC-SA

Sumo Paint ist in über 50 Sprachen verfügbar. Auch ohne Pro-Account ist die Funktionspalette sehr umfangreich. Was im Gegensatz zum PhotoShop Express Editor und zum Pixlr nicht vorhanden ist, ist die direkte Upload-Funktion zu den Communities – wohl weil es eine eigene Community gibt, die natürlich supportet werden soll. Einen echten Mangel stellt dies nicht dar, aus oben genannten Gründen ist dieses direkte Hochladen ohnehin etwas spooky. Ansonsten fehlt es an nichts und Sumo Paint ist absolut zu empfehlen.

Wer nicht unbedingt ein deutschsprachiges Menü braucht, der kann noch auf weitere Dienste zugreifen: Phoenix, Slashup, Fotoflexer, BeFunky und iPiccy kommen mit ähnlichem Funktionsumfang daher, sind jedoch nur in Englisch verfügbar. Auch diese sollen hier kurz vorgestellt werden.

Phoenix

Unter dem Namen Phoenix Image Editor bietet aviary.com ein Tool in funktional-schlichter Optik an, mit dem sich ebenfalls die Basics der Bildbearbeitung umsetzen lassen.

Das Programm bietet Werkzeuge wie Lasso, Kopierstempel, Farbverlauf, das Arbeiten mit Ebenen und vieles mehr. Allerdings wird hier zum Speichern ein Account benötigt, bei dem jedoch lediglich Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort angegeben werden muss. Gespeichert wird nicht lokal, sondern direkt auf dem Webspace bei Aviary. Das Programm gibt für verschiedene Bildgrößen URLs zum Download oder zur Einbindung der Datei aus. Dabei wird dem File automatisch unten links das Aviary-Logo eingebrannt. Auch hier lässt sich das erstellte Bild direkt zu Facebook und Flickr hochladen, ebenfalls mit den in den vorherigen Programmbeschreibungen erwähnten Warnmeldungen.

Die Arbeitsoberfläche des Phoenix Image Editors; Bild: pannek, Lizenz: CC BY-NC-SA

Splashup

Ebenfalls schlicht und aufgeräumt kommt die Benutzeroberfläche des Dienstes Splashup daher. Hier sind die Menüflächen ungewohnterweise schwarz gehalten, was recht chique wirkt.

Was den Funktionsumfang angeht, kommt das Programm allerdings nicht ganz an den Pixlr heran: Es gibt zwar auch hier die gängigen Zeichen- und Auswahlwerkzeuge sowie die Möglichkeit, mit Ebenen zu arbeiten, doch sind deutlich weniger Effekte vorhanden. Zudem bieten diese weniger Einstellungsmöglichkeiten, beim Schärfen ist beispielsweise keine Feinjustierung möglich.

 

Das direkte Hochladen zu Fotoplattformen und Sozialen Netzwerken wird hier für Facebook, Flickr, Picasa, SmugMug und Photobucket angeboten. Hierzu ist ein Account notwendig, für den die E-Mail-Adresse angegeben werden muss. Allerdings hat es zumindest bei Facebook und Flickr im Test nicht funktioniert.

Die Arbeitsoberfläche von Splashup; Bild: jphintze, Lizenz: CC BY-SA

FotoFlexer

The world’s most advanced online photo edior – Ob der Werbeslogan des Tools FotoFlexer Spuren von Ironie enthält, wird auf den ersten Blick nicht ganz klar. Es lohnt sich jedoch durchaus, es sich einmal näher anzuschauen.

Das Programm kommt mit einer etwas vom Standard abweichenden Arbeitsoberfläche daher: Hier ist die Toolbar in einer horizontalen Leiste untergebracht. Unter dem Menüpunkt Basics finden sich recht rudimentäre Bearbeitungsfunktionen wie Zuschnitt, Drehen, Spiegeln, Helligkeit / Kontrast und das Entfernen des Rote-Augen-Effekts. Unter Effects findet der Nutzer eine sehr breite Palette an Effekten unterschiedlichster Art, bei Decoration lassen sich Elemente wie Glitter-Text und allerlei Grafiken in das Bild einbauen. Die Dateien mit Glitter-Objekten werden dann im GIF-Format ausgegeben.

Die Arbeitsoberfläche von FotoFlexer; Bild: Hanoi Mark, Lizenz: CC BY-NC
GIF-Animation mit FotoFlexer; Bild: @friesenecker, Lizenz: CC BY-NC-SA

BeFunky

Ein weiteres Tool hört auf den Namen BeFunky und bietet neben den Standardfunktionen eine Reihe an netten Effekten. Der Dienst ist grundsätzlich kostenlos und ohne Registrierung nutzbar.

Wer bereit ist, eine gewisse Gebühr zu zahlen, dem stehen zusätzlich so genannte Premium Effects zur Verfügung. Gerade was die Effekte – auch die kostenlosen – angeht, bietet BeFunky einige interessante Features. So werden die eigenen Fotos zu Ölbildern, Comics oder Bleistiftzeichnungen. Unter Goodies finden sich zahllose Grafiken, die in das Bild eingefügt werden können. Auch Rahmen und Text sind im Funktionsumfang enthalten. Bei letzterem stehen 15 Schriftarten zur Verfügung, darunter gängige und abgefahrene. Für Premium-User gibt es natürlich mehr.

Die Arbeitsoberfläche von BeFunky; Bild: moparx, Lizenz: CC BY-SA
Der „Cartoonize“-Effekt. Bild: The Shikary, Lizenz: CC BY-NC-SA

Das direkte Hochladen zu Communities ist auch hier möglich, zur Auswahl stehen Facebook, MySpace, Flickr und eine eigene BeFunky-Community. Auch hier erscheint die übliche Warnung, dass die Anmeldedaten an den Anbieter übermittelt werden.

iPiccy

Noch ein Angebot, das nur in englischer Sprache vorhanden ist, nennt sich iPiccy. Hier gibt es ebenfalls die üblichen Grundfunktionen wie Beschneiden, Skalieren etc. sowie Effekte, Text und eine Auswahl an einfachen Zeichenfunktionen.

Die Arbeitsoberfläche von iPiccy; Bild: anjči, Lizenz: CC BY

Die Bandbreite der Effekte ist recht umfangreich. Auch hier gibt es einen Cartoonizer, Bleistiftzeichnungs-Effekt und vieles mehr. Es lassen sich zudem beispielsweise Rahmen einfügen oder die Ecken abrunden. Besonders schön ist der Effekte Neon Glow, wie auf dem folgenden Bild zu sehen.

Der Effekt „Neon Glow“; Bild: pilot_micha, Lizenz: CC BY-NC

Eine direkte Verknüpfunk mit Communities steht hier nicht zur Verfügung, jedoch kann man den Direktlink zum Bild öffentlich machen.

Trash-Hölle: Für die ganz kleinen – oder auch für Kindsköpfe – gibt es schließlich einige Dienste, die nur dazu da sind, allerlei Klamauk in Bilder einzubauen. Exemplarisch vorgestellt seien piZap und Pikipimp.

piZap

Mit dem Tool piZap lassen sich Bilder mit Rahmen, Herzchen, Sprechblasen, Brillen, Augen allerlei sonstigem Blödsinn verzieren und verunstalten. Auch Freihandzeichnungen und Texteingabe sind möglich. Ein Account ist nicht nötig und die Dateien können schnell und einfach lokal gespeichert werden.

Allerdings nervt die hektische Werbung rund um die Benutzeroberfläche ein wenig. Spaß macht es aber trotzdem:

Klamauk mit piZap; Bild: malin156, Lizenz: CC BY-NC-SA

pikipimp

Noch etwas abgespeckter kommt pikipimp daher: Glitter-Kram, Love-Me-Pillen, Rosen, Herzchen, Sprechblasen und so weiter. Alles per drag & drop einfügbar. Hier ist die Oberfläche allerdings im Vergleich zu piZap angenehm aufgeräumt. Das Speichern funktioniert genauso und auch hier ist kein Account notwendig. Big Fun.

Gimmicks mit pikipimp; Bild: Johnson Cameraface, Lizenz: CC BY-NC-SA

Fazit?

Die hier vorgestellten Programme sind sicher nicht alle, die es gibt. Doch allein diese Auswahl zeigt, wie groß die Vielfalt ist. Für die einfachen Anwendungen wie Skalieren, Helligkeit und Kontrast oder Schärfe eignen sich ohnehin alle halbwegs seriösen Tools. Punkten können der Express Editor, Pixlr und Sumo Paint aufgrund der deutschsprachigen Menüs. Die Arbeitsoberflächen ähneln sich bei fast allen Programmen, hier hängt die Entscheidung auch vom Geschmack ab. Ich persönlich gebe Pixlr und Sumo Paint den Vorzug, weil sich hier die Toolbars wie bei den professionellen Anwendungen anfühlen. Unterschiede gibt es zudem noch hinsichtlich der Effekte und Gimmicks. Hier hat jedes Tool seine eigenen Besonderheiten, BeFunky sticht beispielsweise durch die „künstlerischen“ Effekte heraus, FotoFlexer dagegen durch animierte GIF-Grafiken. Die zuletzt vorgestellten Dienste piZap und pikipimp richten sich dann eher an die jüngere Zielgruppe und sind hervorragend für kreativen Spaß geeignet.

Außerschulische Pädagogik, Foto, Lehrkräfte, Software

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