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Medienkompetenztag „Digitale Schule“: Rückblick und Material

Im Stadtmedienzentrum Stuttgart am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Rotenbergstraße 111, fand am 20. April 2016 ein Medienkompetenztag zum Thema „Digitale Schule“ statt. Wir stellen hier nochmals Berichte und Präsentationen für Sie bereit.

Die Digitalisierung der Lehr-Lernprozesse in den Schulen schreitet voran. Die „Leitperspektive Medienbildung" wird mit der Einführung der neuen Bildungspläne zum Schuljahr 2016/17 in Baden-Württemberg spiralcurricular sowie fächerintegrativ verbindlich verankert und setzt mit dem „Basiskurs Medienbildung“ in Klasse 5 einen wichtigen Akzent. Mit welchen Unterrichtskonzepten greift die Schule die Herausforderungen einer modernen Mediengesellschaft auf? Wie können Tablets und Apps den Unterrichtsprozess unterstützen? Und welche IT-Infrastruktur ist für den Schulalltag erforderlich? Antworten auf diese Fragen bot der Medienkompetenztag des Stadtmedienzentrums Stuttgart am LMZ BW. Es begrüßte Hans-Jürgen Rotter, Leiter des SMZ Stuttgart (links im Bild mit Jörg Schumacher, Leiter des SMZ Karlsruhe (Mitte) sowie Dr. Peter Jaklin (rechts), Stellvertr. Direktor des LMZ). Nachstehend finden Sie nochmals Materialien, Präsentationen der Referentinnen und Referenten sowie Links zu Nachberichten bei MediaCulture-Online. 

 

Im Forum „Basiskurs Medienbildung Klasse 5“ informierten Mathias Nagl, Kreismedienzentrum Göppingen (Bild rechts), und Hans-Jürgen Rotter, Leiter des SMZ Stuttgart, über Struktur, Inhalte und Umsetzungsszenarien des Basiskurses Medienbildung. Dieser Basiskurs soll die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern und für alle einheitliche Voraussetzungen schaffen. Lehrkräfte erhalten ihre Infos zur Vorbereitung direkt auf dem Lehrerfortbildungsserver im Menü Kompetenzen / Basiskurs Medienbildung. Passende Unterrichtsmedien sind bei den MZ erhältlich, hier die Listen für die Grundschule und die Sekundarstufe I. Nähere Informationen zum Basiskurs Medienbildung finden Sie auch bei MediaCulture-Online.

 

„Medienbildung in der Grundschule – was tun?“ Zu dieser Frage stellten Anke Leucht und Alexandra Riehl vom Referat Pädagogische Unterstützungssysteme am Landesmedienzentrum BW praxiserprobte Einsatzmöglichkeiten verschiedenster Medien für den Unterricht in der Grundschule dar: Lesen Sie dazu die Ausführungen bei MediaCulture-Online. Hier nochmals die Präsentation von Anke Leucht und Alexandra Riehl mit Materialhinweisen und die von den beiden Referentinnen erstellte Ideensammlung zu Unterrichtsszenarien.

 

Dr. Harald Hochwald, SMZ Stuttgart, spielte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seines Workshops „iPad-Einsatz im Unterricht“ verschiedene Unterrichtsszenarien anhand unterschiedlicher Apps wie zum Beispiel Good Notes, Stages und Puppetpals durch. Das iPad bietet sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler eine Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten, wie die Präsentation von Herrn Hochwald eindrucksvoll zeigte.

 

 

Georg Stock, Schulverwaltungsamt Stuttgart, Sachgebietsleiter des IT-Competence-Centers Schulen, gab aktuelle Informationen zur IT-Ausstattung und zum Support an den Stuttgarter Schulen sowie zu weiteren Planungen bei den Themen Mobile Devices, WLAN-Zugang und Multimedia-Ausstattung.

 

Hier die zugehörige Präsentation von Herrn Stock.

 

 

 

In ihrem Workshop zur Aktiven Medienarbeit vermittelten Beatrix Lübke und Dejan Simonović, SMZ Stuttgart, die Gestaltung von Trickfilmen mit iPads: Noch nie war es so einfach, Trickfilme selbst zu produzieren. Man braucht nur ein Gerät, und dieses lässt sich einfach und intuitiv bedienen. So rückt die Technik in den Hintergrund und man kann sich ganz auf die Inhalte und deren kreative filmische Umsetzung konzentrieren. Durch die leicht erlernbare Stop-Motion-Technik lassen sich Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe motivieren. Der Workshop gab einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten für den Einsatz in der Schule. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Gelegenheit, verschiedene Animationstechniken selbst auszuprobieren. Zum Nachbericht bei MediaCulture-Online!

 

Josef Neuberger, SMZ Stuttgart, nahm das Publikum mit in die Multimediawerkstatt: 

  • Im Workshop Videoaufnahme erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie eine gute Videoaufnahme mit Schülern im Unterricht, zum Beispiel im Fach Deutsch, gemacht werden kann. In kleinen Gruppen wurden unterschiedliche Szenarien aufgenommen, die anschließend gemeinsam begutachtet wurden.
  • Der Workshop Videoschnitt vermittelte die Grundfunktionen der Adobe Premiere Elements Software.
  • Die Besucherinnen und Besucher des Workshops Tonaufnahme und Tonstudio lernten, worauf es bei einer guten Tonaufnahme in der Sprecherkabine ankommt. Die im Studio selbst aufgenommenen Texte beurteilten sie dann gemeinsam.

 

Ganztägig präsentierten sich:

 

Fotos: Manuel Seeger, LMZ BW

 

Dieser Medienkompetenztag fand im Rahmen der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg statt und wurde vom Stadtmedienzentrum Stuttgart (SMZ) in Kooperation mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg organisiert. Das Ziel der breit angelegten Initiative der Landesregierung ist es, die IT- und Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und anderen Erziehungsverantwortlichen im Land zu stärken. Mit der Initiative werden die zahlreichen Projekte, Aktivitäten und Akteure im Land gebündelt, vernetzt und durch feste Unterstützungsangebote ergänzt sowie eine breite öffentliche Aufmerksamkeit für die Themen Medienbildung und -erziehung geschaffen. Träger sind neben der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und das Landesmedienzentrum BW (LMZ).

 

Hier nochmals der Programmflyer.

 

Fotos und weitere Texte können angefragt werden.

 

Corinna Kirstein,

29.04.2016