MediaCulture-Online Blog

14.03.2013 | Anja Lochner

Zukunftsvisionen des Lernens am Medienkompetenztag

Mobiles Lernen, Medien im Unterricht und kreative Medienprojekte standen im Mittelpunkt des Medienkompetenztages, der am 7. März 2013 im Stadtmedienzentrum Stuttgart (SMZ) am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) stattfand. Schwerpunkt am Vormittag waren Zukunftsvisionen des Lehrens und Lernens, deren Tendenzen im Hier und Jetzt bereits spürbar sind und die zukünftige Entwicklung weiterhin prägen werden. So referierte Professor Dr. Christoph Igel, Direktor des Centre for e-Learning Technology (CeLTech), über „Bildungspotenziale durch digitale Medien“. Dabei lieferte er einen Überblick zu den wichtigsten Lerntechnologien der letzten Jahre, skizzierte den Wandel im Nutzerverhalten von Web 1.0 zu Web 2.0 und zeigte Zukunftsvisionen für das Lernen mit digitalen Medien auf. Zwei Fragen standen dabei im Vordergrund: Wie verändern digitale Bildungsmedien die Hochschule und welche Bedeutung gewinnt künftig die mobile Bildung? Hier finden Sie die Mitschnitte seines Vortrages:

Bildungspotenziale durch digitale Medien (Teil 2)
Bildungspotenziale durch digitale Medien (Teil 3)
Bildungspotenziale durch digitale Medien (Teil 4)
Bildungspotenziale durch digitale Medien (Teil 5)

Digitales Schulbuch

Anschließend stellte Katharina Henrich vom Klett Verlag das Digitale Schulbuch vor, ein Angebot, das Lehrkräften seit November 2012 zur Verfügung steht. Die allgemeine Tendenz des Schulbuchs als solchem, so Henrich, gehe immer mehr in Richtung Zusatzmaterial zum Buch, Unterrichtsplattformen und Online-Angeboten. Daher bietet Klett nun den Digitalen Unterrichtsassistenten an, der letzten Endes, wie der Name schon sagt, ein digitales, interaktives Schulbuch mit Bearbeitungs- und Verwaltungsfunktionen zur verbesserten Unterrichtsvorbereitung sein soll.

Katharina Henrich stellt den Digitalen Unterrichtsassistenten vor.

Die entsprechende Software, die über alle Grundfunktionalitäten einer Whiteboard-Software verfügt, läuft entweder über Beamer oder Whiteboard. Dabei können die Inhalte der einzelnen Seiten am Bildschirm herangezoomt, mit Notizen versehen oder anderweitig multimedial gestaltet werden. Videos, Audioaufnahmen, Grafiken, Simulationen und anderes Zusatzmaterial zur Unterrichtseinheit stehen auf der gleichen Seite zur Verfügung, sind aber auch separat auf der CD abrufbar. Der Mehrwert für die Unterrichtsvorbereitung zu Hause besteht vor allem darin, dass alle Inhalte auf einer Oberfläche angeschaut, angehört, bearbeitet und konzipiert werden können und damit lästiges Kruschteln und Suchen in verschiedenen Dateien und Ordnern wegfällt. Der Preis pro CD beträgt derzeit, je nach Umfang, 19,95 oder 29,95 Euro, ein Schullizenzmodell ist in Arbeit.

 

Das Pendant zum Digitalen Unterrichtsassistenten ist das Digitale Schülerbuch, das sich noch in der Erprobungsphase befindet und daher derzeit noch kostenlos zur Verfügung steht. Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem Digitalen Schülerbuch dieselben Inhalte wie die der gedruckten Buchfassung, allerdings mit dem Vorteil, über Online-Links direkt auf zahlreiche Materialien, wie zum Beispiel Arbeitsblättern, Zusatzinformationen oder Animationen zugreifen zu können. Lauffähig ist das System auf Windows und Mac und in der Online Variante auf Linux.

Motiviert mit Laptop

Am Nachmittag kamen kreative Medienmacher voll auf ihre Kosten. In den Workshops zeigten die Referentinnen und Referenten, was man mit aktiver Medienarbeit alles machen kann. So berichtete Rita Haller, Rektorin und Deutschlehrerin der Maximilian-Lutz-Realschule Besigheim, von ihren Erfahrungen aus zehn Jahren mit Laptopklassen an ihrer Schule. Die von den Eltern finanzierten Laptops werden im Unterricht als Arbeitsmittel nicht fachspezifisch, sondern themen- und situationsbezogen eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten individuell, kommunizieren, präsentieren und tauschen Lernergebnisse mit Hilfe der mobilen Endgeräte aus. Entsprechende Programme spornen zum Lernen an, z.B. levrai.de, Orthografietrainer.net oder bildunginteraktiv.com. Schülerinnen und Schüler mit Rechtschreibproblemen oder schlechter Handschrift können mit Laptops besser arbeiten. Selbst die Abschlussprüfung im Fach Deutsch wird auf den Laptops geschrieben.

 

Es besteht auch die Möglichkeit, einen Europäischen Internetführerschein zu erhalten. Sieben Module werden hier von der 8. bis zur 10. Klasse durchlaufen und am Ende mit einer Prüfung abgeschlossen. Leistungsunterschiede im Vergleich zu anderen Klassen sind keine zu erkennen. Im Gegenteil: die Schülerinnen und Schüler empfinden die Arbeit an den Laptops als motivierender. Vorteile für das Studium und den Beruf liegen auf der Hand. Im Anschluss an die Präsentation von Frau Haller rundete Norbert Schindel den Workshop mit Infos zur GmbH mobiles lernen ab. Das Unternehmen wurde gegründet, um Lehrkräfte und Schulträger bei der Planung und Umsetzung von Laptop- bzw. Tablet- Schulen zu unterstützen. Mobiles Lernen ist der einzige Anbieter von elternfinanzierten Laptops bzw. Tablets.

Video, Trickfilm, Foto, Radio

Ein Referent der Firma Zeitfenster erläutert das Fotoarchiv.

Im Videoworkshop von Dejan Simonovic, Absolvent der Hochschule der Medien, wurde das Thema Filmarbeit an Schulen diskutiert und verschiedenste Möglichkeiten gezeigt, wie man diese in Video-AGs und Seminarkursen umsetzen oder direkt in den Fachunterricht integrieren kann. So lernt man zunächst die Grundlagen der Filmsprache durch die Analyse von Filmsequenzen kennen und kann diese dann in kleinen praktischen Übungen direkt einsetzen und mit Hilfe der Medienzentren dann auch größere Filmprojekte angehen. Im Trickfilm-Workshop zeigte Susanne Zeltwanger-Canz, medienpädagogische Referentin, Möglichkeiten, verschiedene Themen in der Schule einmal anders zu behandeln. Außerdem konnte man ganz praktisch diverse Methoden der Trickfilmproduktion direkt vor Ort ausprobieren. Arnim Weischer vom LMZ stellte das Fotoarchiv des Landesmedienzentrums vor und zeigte in diesem Zusammenhang einfache Grundlagen der Bildbearbeitung, SMZ-Leiter Johannes Gienger führte in die SESAM-Medienrecherche mit umfangreichem Unterrichtsmaterial ein.

 

Und last but not least präsentierten der Seminarkurs des neuen Gymnasiums Stuttgart unter der Leitung von Michael Rollmann und das Freie Radio für Stuttgart das Schülerradio für Stuttgart. Ein Jahr lang werden dabei in drei Stunden wöchentlich Radioprogramme, von SchülerInnen für SchülerInnen – mit u.a. naturwissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Themen – in der Oberstufe produziert. Auch hier wurden Tipps zur Gründung von Radio-Projekten gegeben: mit Josef Neuberger vom SMZ konnte der Einstieg in die Praxis ebenfalls direkt vor Ort erprobt werden.

 

Weitere Informationen und Präsentationen vom Medienkompetenztag finden Sie hier.

Film, Foto, Interaktive Whiteboards, Medienbildung, Radio / Podcast, Software, Tagungsdokumentation

Lalaine, 30.06.2016 um 00:54
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