Computerspiele

Freunde fürs Leben? Zur Veränderung sozialer Beziehungen Jugendlicher durch Computerspiele.

  • Autoren: Festl, Ruth / Domahidi, Emese / Quandt, Thorsten
  • Erschienen: 2012
  • Quelle: merz. medien + erziehung. 56. Jahrgang, Heft 06/12.
  • Verlag: kopaed verlagsgmbh

Abstract

Am Beispiel von digitalen Spielen wird untersucht, welchen Stellenwert Medien im Alltag von Jugendlichen einnehmen und welche Rolle sie für ihr Sozialleben spielen. Dazu wurde in Deutschland eine repräsentative Stichprobe Jugendlicher im Alter von 14 bis 19 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass jugendliche Spielerinnen und Spieler nicht über eine geringere Zahl guter Freundinnen und Freunde verfügen als die Kontrollgruppe der Nicht-Spielerinnen und Nicht-Spieler. Zudem konnten Transformationsprozesse dieser Freundschaften sowohl von der Online- in die nicht-mediale Welt als auch umgekehrt festgestellt werden.
Der Text als: pdf (346 KB)

Festl, Ruth

Dr. Ruth Festl, M.A., war am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster und an der Universität Hohenheim als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Derzeit arbeitet sie beim Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI). Ihre Dissertation zu dem Thema Cybermobbing hat sie im November 2014 mit summa cum laude an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster abgelegt. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich zudem mit Chancen und Risiken der Onlinekommunikation und interaktiven Medien, Mediatisierung der Lebenswelten, Jugendlichen und Medien, Cybermobbing und digitalen Spielen.

Domahidi, Emese

Am Beispiel von digitalen Spielen wird untersucht, welchen Stellenwert Medien im Alltag von Jugendlichen einnehmen und welche Rolle sie für ihr Sozialleben spielen. Dazu wurde in Deutschland eine repräsentative Stichprobe Jugendlicher im Alter von 14 bis 19 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass jugendliche Spielerinnen und Spieler nicht über eine geringere Zahl guter Freundinnen und Freunde verfügen als die Kontrollgruppe der Nicht-Spielerinnen und Nicht-Spieler. Zudem konnten Transformationsprozesse dieser Freundschaften sowohl von der Online- in die nicht-mediale Welt als auch umgekehrt festgestellt werden.

Quandt, Thorsten

Prof. Dr. Thorsten Quandt studierte von 1990 bis 1996 Publizistik, Psychologie, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Cultural Studies in Bochum und Liverpool. 2006 promovierte er an der TU Ilmenau und legte 2007 seine Habilitation für Kommunikationswissenschaft an der LMU München ab. Nach verschiedenen Professuren ist er seit 2012 geschäftsführender Direktor des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Online-Kommunikation und interaktive Medien, Medieninnovationsforschung, digitale Spiele und Online-Journalismus.